„Mama, ich wünsche mir einen Garten“ – wie ich die Heilkraft der Natur kennenlernen durfte

27. Juli 2025 | 0 Kommentare

Ein toller Wunsch an sich – nur mitten in der Stadt mit Wohnung im Wohnblock schwer zu realisieren. Zum Glück haben wir aber zumindest einen großen Balkon und ich bin trotz null Erfahrung im Gärtner bereit auf das Interesse meines Sohnes einzugehen. Zum Glück, denn schon bald entdecke ich, wie gut mir die ersten Blumen auf dem Balkon tun, das grün, die Freude an Blüten. Auch das gemeinsame Anpflanzen mit meinem Sohn, der begeistert mithilft Erde in Blumenkästen zu füllen, Wasser zum Angießen holt tut gut und ist für uns beide schön, positive gemeinsame Zeit.

Doch es bleibt nicht bei Blumen, mein Sohn möchte den Weg vom Samen zur Pflanze nachvollziehen und so verwandelt sich meine Wohnzimmerfensterbank ab Mitte Februar in eine Ansammlung von Anzuchtstationen für Tomaten, Gurken, Brokkoli, Paprika, Zucchini etc…

Wir trauen uns zu experimentieren und dürfen erleben, wie nach einigen Tagen des Wartens die ersten grünen Pflänzchen ihre Köpfchen aus der Erde herausstrecken und langsam größer werden. Ende April Anfang Mail dürfen wir dann unsere Pflanzen umtopfen und auf den Balkon umziehen. Auch hier wieder tolle gemeinsame Zeit und vor allem Vorfreude auf eigenes Gemüse. Es ist wirklich immer wieder schön, das Wachstum zu sehen, Natur hautnah zu erleben und  für mich auch dazu die Freude von meinem Sohn, wenn er eine neue Blüte entdeckt an den Tomaten, sich über jede kleine Veränderung freut. Und das Schönste ist dann zu sehen, wie mein Kleiner über das ganze Gesicht strahlt, wenn die ersten Cocktailtomaten erntereif sind und er sie sich vom Strauch pflücken darf. Ja, Tomaten mit ihrem wunderbar aromatischem Geruch, sind und bleiben unser Liebling, aber mittlerweile gibt es in unserem Balkongarten  einen bunten Wechsel von Blumen fürs Herz und Nutzpflanzen für die Küche – tatsächlich haben wir mittlerweile sogar einen Stockapfelbaum auf dem Balkon und einen kleinen Blaubeerstrauch.

Mich um diesen Garten zu kümmern, der Kontakt mit Muttererde, das Beobachten wie aus dem Samen etwas entsteht – ist unglaublich erdend und ein totaler Kraftspender. Vor allem habe ich dadurch immer direkt Natur um mich herum, kann deren Heilkraft direkt an meiner Haustür nutzen – ein großes Geschenk bei Trauma, dass auch noch unglaublich viel Freude bereitet. So freue ich mich gerade über mein erstes Schneeglöckchen des Jahres und die vielen grünen Triebe von Osterglocken, Tulpen und (Trauben)Hyazinthen, die sich gerade zeigen. Und was den Rest angeht: dieses Jahr wird es auf jeden Fall auch wieder Salat, grüne Bohnen und Radieschen frisch aus eigener Zucht geben.

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