Das Geschenk der inneren Einkehr

6. September 2025 | 0 Kommentare

Mitten in einem Sorgerechtsstreit bin ich bei meinem Coach, sie soll mir helfen, diese Krisenzeit gut zu überstehen und jetzt sagt sie was, von Meditieren, ruhig hinsetzen, nur auf den Atmen hören. Ein bisschen skeptisch bin ich schon, was mir das gerade jetzt bringen soll, aber schaden kann der Versuch ja nichts und als Pilates und bodyART-Trainerin bin ich schon gewohnt, auf meinen Atem zu achten. Also lasse ich mich auf das Experiment ein mich für fünf Minuten mit meinem Coach hinzusetzen und mich nur auf meine Aus- und Einatmung zu konzentrieren und erlebe – das ich mich nach nur fünf Minuten um Klassen ruhiger und gelassener fühle. Wirklich schwer fand ich es auch nicht, bei meinem Atem zu bleiben und alles andere an Gedankenwirrwarr loszulassen. 10Minuten täglich bis zu meinem nächsten Coaching so halten wir am Ende meines Termins fest. Zehn Minuten, die sich sehr schnell zu einem Kraftspender entwickeln, mir helfen immer wieder in meine Mitte zu kommen.

Zu meinem Erstaunen schaffe ich es sogar im größten Verkehrslärm mein Umfeld komplett wegzuschalten, nur bei mir zu sein, mich auf den Atem zu fokussieren – und so mehr Klarheit zu bekommen, besser Entscheidungen treffen zu können. Schnell wächst meine Meditationszeit ganz von allein auf über zehn Minuten an, die ich mir jeden Tag gönne, am liebsten einmal morgens und abends. Ich lerne, Gedanken ziehen zu lassen, meine Umgebung mit einzelnen Atemzügen genauer zu erkunden, meinen Herzschlag zu spüren und meine Gefühle, mich selbst besser kennenzulernen. Heute fast sieben Jahre nach meinen ersten fünf Minuten Meditation möchte ich diese schöne Praxis innerer Einkehr nicht mehr aus meinem Leben streichen und schenke mir mittlerweile täglich 60-75Minuten „bei mir sein“. Hast du auch Lust, dich selbst besser kennenzulernen oder einfach mal raus zu kommen aus dem Gedankenkarussell? Dann probiere es doch einfach mal für zwei Minuten aus, hinsetzen, wenn du magst, Augen schließen und dich auf deinen Atem konzentrieren. Keine Zeit? Da habe ich einen super Tipp für dich, der auch noch Stress reduziert: wie wäre es, wenn du an der nächsten roten Ampel statt dich darüber zu ärgern mal folgendes ausprobierst: Einatmen Lächeln, Ausatmen loslassen – du wirst dich vielleicht wundern, wie viel kürzer dir die Zeit an der Ampel vorkommt und wie viel entspannter du an deinem Zielort ankommst.

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